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Kindheit in Rainbach nach dem Kriegsende
Ganz Europa war im Kriegszustand, als ich im September 1940 in Rainbach Nr. 77 (heute Kindergarten) geboren wurde. Mit einigen Jahren Unterbrechung wuchs ich dort, als jüngster von fünf Buben, in einer achtköpfigen Familie auf. Zu Kriegsende freuten wir uns, als die Amerikaner an dem Haus, in dem wir wohnten, vorbeizogen. Doch die Freude wich der Angst, als die Russen in einer Panzerkolonne nachfolgten und das Mühlviertel besetzten. .....
1940-1949 - Rainbach i. M. -
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Das Jahr 1945 in Kerschbaum
Ich erinnere mich, dass zu der Zeit, als wir im Jahr 1945 Erdäpfel setzten, eine Gruppe ganz junger deutscher Soldaten in Kerschbaum einquartiert war und hier ausgebildet wurde. .....
1945 - Kerschbaum -
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Wie es zur Gründung des „Rainbacher Dreig´sang“ kam
Hubert Tröbinger, der den Rainbacher Dreig’sang 1995 gegründet hat, bekam bereits als 11-jähriger seinen ersten Gitarrenunterricht von Frau Forsthuber in Freistadt. Nach den ersten Grundkenntnissen bildete er sich als Autodidakt weiter und gründete im Alter von 16 Jahren (1974) mit Freunden aus seinem Umfeld die Tanzband „The Rabbits“, mit der er einige Jahre musizierte und sogar Auftritte in der Schweiz (Luzern, Buswil) absolvierte. Mit dem Besuch der Landesmusikschule Freistadt (1978) und dem Erlernen des klassischen Gitarre-Spiels ergab sich für ihn die Möglichkeit, die Musik zum Beruf zu machen. .....
1990-1999 - Labach -
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Wäschewaschen in meiner Kindheit
Von einer Schicht-Seife oder einer Hirsch-Seife hat unsere Mutter ungefähr 30 ganz feine Plättchen herunter geschnitten, weil das vielleicht billiger war als Soda. Diese hat sie zum Wasser ins Wäschehefen gegeben, in dem die dreckige Wäsche lag, damit sie den Schmutz der dreckigen Wäschestücke beim Auskochen auf dem Herd besser lösten. .....
1930-1939 - Labach -
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Sonntag Vormittag damals in Rainbach
In Bauernhöfen stand man an einem Sonntag schon früher auf (oft schon um halb fünf Uhr) und fütterte das Vieh. Dann zog man schnell das Feiertagsgewand an und machte sich zu Fuß auf den Weg zur Kirche. Manche brauchten dafür eine Stunde oder mehr, je nach Entfernung zur Pfarrkirche. In den Wintern zu dieser Zeit gab es noch viel Schnee und keine Schneeräumung. Der Gang zur Kirche war deshalb eine körperliche Herausforderung für Erwachsene und Kinder. .....
1950-1959 - Gemeinde Rainbach