Modernisierung eines privaten Haushalts zwischen 1905 und 1990 am Beispiel der Familie Bayer aus Rainbach i. M.

Modernisierung eines privaten Haushalts zwischen 1905 und 1990 am Beispiel der Familie Bayer aus Rainbach i. M..

Die beiden Familienhäuser Bayer und Reindl in Rainbach Aistweg, gehen auf einen ehemaligen Bauernhof zurück. Die Reihenfolge der Besitzer ist ab dem 17. Jahrhundert dokumentiert; der letzte Hausname lautete ‚Hofröbl‘.

Der Hof wurde 1905 geteilt und verkauft. Der Wohntrakt wurde von Franz Bayer (1860-1950) und der Wirtschaftstrakt von Josef Haiböck (Schneidermeister in Rainbach) erworben. Letzter hat seinen Teil wiederum 1963 an Josef Reindl weiterverkaufte. Die Familien Bayer und Reindl sind noch heute Besitzer der beiden Häuser.

Der Wohntrakt, den Franz Bayer erworben hatte, war den damaligen Umständen entsprechend in gutem Zustand und es waren anfangs kaum Renovierungsarbeiten notwendig. Während der 1910er und 20er Jahre (Erster Weltkrieg, später Hyper-Inflation und Weltwirtschaftskrise) war es auf Grund der schwierigen wirtschaftlichen Lage auch kaum möglich Neuerungen zu tätigen.

Mitte der 1920er Jahren übernahm die nächste Generation das Haus und 1930 wurde eine erste ‚kleinere‘ Renovierung durchgeführt und zwar die Errichtung einer Toilette im Haus, allerdings noch ohne Wasserspülung. Zur damaligen Zeit gab es in erster Linie nur Toiletten außerhalb des Hauses, als sogenannte ‚Grubentoilette‘.

Die erste große Erneuerung im Bayer Haus fand Anfang der 1930er Jahre statt und betraf die Einleitung des elektrischen Stroms. Durch die Nähe zur Bruckmühle bezog man auch im Haus Bayer anfangs den Strom von dort. Damit konnte man allerdings maximal einige Glühbirnen beleuchten. Doch auch dies war bereits eine große Errungenschaft und brachte eine Veränderung für das Familienleben mit sich. 1937 kam der Anschluss an das neue örtliche Stromnetz, wodurch dann die Stromversorgung des Hauses verbessert wurde.

Der Ausbau des Stromnetzes fand im Ort Rainbach relativ früh statt, in den anderen Ortschaften der Gemeinde erst um 1950.

Der Pfarrer Anton Sageder, schrieb darüber im Heimatbuch: „Mit Hilfe einer kleinen Turbine, die vom Wasser der Feldaist bei der Bruckmühle gespeist wurde, machte man 1920 den ersten Versuch, elektrischen Strom für die Beleuchtung zu erzeugen. Kirche, Pfarrhof und Mesnerhaus waren unter anderem bevorzugt versorgte Objekte.

Pfarrer Ennsgraber bemerkte in der Pfarrchronik zu diesem Fortschritt: „Der elektrische Strom wurde wohl eingeleitet, aber der Strom vom kleinen Werk war zu schwach. Das Licht war miserabel.“

Zu Weihnachten 1923 erstrahlte jedoch die Kirche in hellem Licht. Die Lichtgenossenschaft Rainbach unter dem rührigen Obmann Traxler vollzog den Anschluss an die Stromleitung der „Linzer Tramway-Gesellschaft“.

Mit dem Stromanschluss begann die Modernisierung der Haushalte, wenn auch anfangs noch sehr langsam auf Grund der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage.

Die erste Anschaffung bei Familie Bayer war, wie in sehr vielen Haushalten der damaligen Zeit, ein Radio (Ende der 1930er Jahre). Im Radio wurde seit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich damit nationalsozialistisches Gedankengut verbreitet.

Obwohl das Haus seit dem Kauf (1905) nicht mehr in erster Linie als Bauernhof bewirtschaftet wurde, so wurde doch noch eine kleine Landwirtschaft weiter betrieben, im Sinne der Selbstversorgung, was zur damaligen Zeit im ländlichen Gebiet nicht nur weit verbreitet sondern auch überlebensnotwendig war. Viele Menschen aus der Stadt kamen häufig aufs Land um sich Lebensmittel zu besorgen.

Aus diesem Grund wurde bald nach dem Kauf des ersten Radios auch eine erste Maschine angeschafft, die die Arbeiten in der Landwirtschaft erleichtern sollte: nämlich ein Elektromotor. Damit konnten Geräte, wie zum Beispiel eine Dreschmaschine zur Getreideernte, erstmals elektrisch betrieben werden.

Die Kriegsjahre und anschließende Besatzungszeit unterbrach jegliche weitere Erneuerung. Doch ab Mitte der 1950er Jahre kam es dann zum großen Aufschwung, der auch in die Haushalte einzog und das Familienleben der Menschen in jedem Bereich grundlegend verändern sollte.

Am Bayer Haus wurde in den 1950er Jahren das Strohdach (damals noch weit verbreitet) in ein Ziegeldach umgebaut. Auf Grund der großen Dachfläche musste dies in zwei Schritten gemacht werden. Der Umbau des ersten Teils begann bereits 1953 und der zweite Teil wurde erst gegen Ende der 1950er Jahre fertiggestellt. Dabei wurden auch erste Sicherheitsvorschriften beachtet wie beispielsweise der Bau einer Feuermauer zwischen Wohntrakt und dem Wirtschaftstrakt. Ein Ziegeldach statt Strohdach brachte eine völlig neue Lebensqualität, durch mehr Komfort und Sicherheit entstand eine neue Alltagserfahrung in den Familien.

Ende der 1950er Jahre übernahm die nächste Generation das Haus und nun kam die Modernisierung erst richtig in Schwung. 1959 wurde der erste Motormäher gekauft, was sicherlich eine große Erleichterung bei der landwirtschaftlichen Arbeit bedeutete. 1960 bis 1961 wurden im oberen Stockwerk des Hauses einige Zimmer ausgebaut (die ehemalige Getreidespeicherkammern).

1964 folgte der Anschluss an die Gemeindewasserleitung. Anfangs gab es im Haus nur einen einzigen Wasserhahn zur Wasserentnahme, im unteren Vorhaus. Der Wasserhahn besteht noch heute.

Dies war am Bayer Haus noch keine so große Veränderung, da diese Wasserleitung und einzige Wasserentnahmestelle im Haus bereits vorher existierten. Allerdings kam das Wasser vor dem Anschluss an die Gemeindewasserleitung, aus einer eigenen Quelle nahe der Feldaist, das durch ein einzigartiges Pumpsystem (hydraulischer Widder) in die beiden Häuser Bayer und Haiböck (später Reindl) geleitet wurde. So hatte man immer frisches Trinkwasser, allerdings nur mit minimalem Wasserdruck. Die beiden Familien mussten sich abwechseln, den Wasserhahn zu öffnen und Wasser zu sammeln. Denn für beide Häuser gleichzeitig war der Wasserdruck zu gering!

1965 wurde dann die Wasserleitung im Haus verlegt und ein weiteres WC, diesmal mit moderner Wasserspülung, eingebaut.

1964-65 wurde auch der Wirtschaftsteil des Hauses umgebaut samt neuem Stall und Jauchegrube.
1967 wurde ein Traktor gekauft, der ebenfalls eine enorm große Erleichterung bei der landwirtschaftlichen Arbeit brachte. Da man anfangs noch keine Garage hatte, wurde diese erste Landmaschine kurzerhand bei Familie Reindl untergestellt. Der Traktor wurde ohnedies auch für viele Arbeiten von beiden Familien gemeinsam benutzt, sowie man sich auch gegenseitig bei der Arbeit half. Nachbarschaftshilfe stand sehr groß in der damaligen Zeit.

Die Bauarbeiten im Wohntrakt gingen dann 1968 weiter und es kam zu einer großen Innenrenovierung, wobei kein Stein auf dem anderen blieb.

Ein Badezimmer wurde eingebaut, und der Ofen in der Stube wurde durch einen neuen Kachelofen ersetzt, an dem sowohl ein Warmwasserspeicher (Boiler) als auch ein Heizkörper im Bad angeschlossen waren. Warmwasser, ein geheiztes Badezimmer und eine Wasserspül-Toilette brachten eine nie dagewesene einzigartige Wohnqualität für die Familien der damaligen Zeit.

1969 wurde dann eine Garage gebaut und zwar gleich als Doppelgarage für Auto und Traktor. Und ein Jahr später, 1970 wurde das erste Auto (ein VW Käfer) gekauft. Somit war auch, im wahrsten Sinne des Wortes, der Weg bereitet für eine neue Mobilität. Familienbesuche, Sonntagsausflüge und kleinere Urlaube spiegelten das moderne Lebensgefühl wider.

Auch erste Elektrogeräte wurden nach und nach angeschafft.
Bis zu diesem Zeitpunkt gab es im Bayer Haus nur ein Radio, einen Elektromotor zum Antrieb von beispielsweise der Dreschmaschine, und einen Benzin-Motormäher. Die erste Waschmaschine wurde 1968 gekauft und brachte sicherlich eine große Unterstützung in der täglichen Hausarbeit.

1971 kam der erste Fernseher (noch in schwarz-weiß, - der erste Farbfernseher kam erst 1986). Auch ein erster Staubsauger (Marke Hoover) wurde Anfang der siebziger Jahre als neues Haushaltsgerät angeschafft.

1971 wurde in Rainbach das Telefonnetz ausgebaut mit den ersten privaten Telefonanschlüssen und Familie Bayer machte gleich in der ersten Anschlussphase mit. Telefon gab es auch bereits davor, allerdings konnte man damit nur die Posttelefonzentrale kontaktieren, die manuell eine Verbindung zu einem anderen gewünschten Teilnehmer herstellen konnte. Diese gab es nur vereinzelt, meist nur einer oder einige wenige, in jedem Ort. Es war damals üblich zu den Nachbarn, oder zum Beispiel zum Wirt im Ort zu eilen, wenn man Telefonate erledigen musste, um beispielsweise eine Hebamme oder einen Arzt zu rufen, oder für andere dringende Angelegenheiten. Diese ersten Telefone waren mit Kurbel zu bedienen um die Postzentrale zu erreichen. Die neuen Telefone der privaten Anschlüsse waren kleiner und moderner mit Wählscheibe um direkt einen anderen Teilnehmer zu kontaktieren.

Somit hat neben der Arbeitserleichterung, aufgrund von Elektrogeräten und der neuen Mobilität, durch das Auto, auch eine neue Art der Kommunikation, durch das Telefon, Einzug ins private Leben der Menschen genommen.

Als bald darauf auch Familie Reindl das Telefon eingeleitet bekam, teilten die beiden Familien sich anfangs einen Anschluss, da die Leitungen noch nicht ausreichend ausgebaut waren. Ein sogenannter ‚halber Anschluss‘, war anfangs weit verbreitet. Man teilte sich dadurch auch die Kosten für die Grundgebühr. Und obwohl dabei beide Teilnehmer nicht gleichzeitig telefonieren konnten, hielt dies anfangs jeder für völlig ausreichend. Schon allein die Tatsache ein eigenes Telefon im Haus zu haben, um damit private Telefonate jeglicher Art direkt mit anderen Teilnehmern führen zu können, erschien als absoluter Luxus. Bereits einige Jahre später wurden halbe Anschlüsse in Vollanschlüsse umgewandelt und die Kommunikation bzw. soziale Kontakte per Telefon hielt Einzug in das Leben der Menschen, wie kaum eine andere Erneuerung.

Auch weitere landwirtschaftliche Geräte wurden in den 1970er und 80er Jahren angeschafft, was die Arbeit auf den Wiesen und Äckern sehr erleichterte. Allerdings war es auch bereits üblich, sich Geräte untereinander auszuleihen, da anfangs nicht jeder gleich jedes Gerät besaß. Anfangs lieh man sich zum Beispiel von Verwandten der Familie Bayer oder Familie Reindl Geräte zur Kartoffelernte oder einen Mähdrescher zur Getreideernte aus. Bis dahin wurden Kartoffeln mit Haue und Pflug von Pferden gezogen, geerntet. Getreide wurde händisch mit einer Sense geschnitten; speziell gebunden und später mit Handwerkzeugen in der Tenne gedroschen.

Außerdem kauften manche Familien sich gewisse Maschinen gemeinsam, vor allem wenn diese teuer und/oder nicht besonders oft in Verwendung waren. So kauften sich beispielsweise Familie Bayer und Familie Reindl Anfang der 1970er Jahre gemeinsam einen Kartoffelroder sowie eine Kreissäge. Und gemeinsam mit Familie Birngruber wurde 1975 ein Ladewagen angeschafft.
Einige Geräte waren noch viele Jahre in gemeinsamen Besitz. Kleinere Geräte wurden als Eigenbesitz gekauft, wie etwa eine Heuraupe (1974) sowie einige Jahre später eine Kreiselheumaschine (1980), eine eigene Kreissäge (1980) sowie ein neuer Elektromotor (1981), und 1987 schließlich ein Wendepflug.

Diese Maschinen brachten eine grundlegende Veränderung der landwirtschaftlichen Arbeit mit sich. Für viele kleinere Betriebe lohnte sich die Anschaffung immer neuer Geräte bald nicht mehr, sodass sie die Bewirtschaftung aufgaben. Größere Höfe hingegen konnten dank der Mechanisierung zunehmend mehr Äcker und Wiesen bearbeiten. Damit setzte eine deutliche Zentralisierung und Industrialisierung der Landwirtschaft ein.

Auch die Familie Bayer gab die kleine Landwirtschaft im Zuge einer Hausrenovierung der nächsten Generation 1994 auf.

Der erste Kühlschrank und Gefriertruhe wurden auch bereits 1974 gekauft. Es gab im Ort schon vorher ein zentrales Kühlhaus, gegenüber der Familie Stumvoll (Lichtenauerstrasse), wo viele Familien, unter anderem auch Familie Bayer, sich ein Fach anmieteten.

Auch weitere Haushaltsgeräte wurden nach und nach angeschafft, zum Beispiel (1975) ein Diaprojektor. Sehr praktisch um die Bilder von den ersten unternommen Reisen anzuschauen und im Freundeskreis vorzuführen. Ein (bereits zweiter) Staubsauger, der Marke Vorwerk im Jahre 1978, der nun speziell für die neue Art der Teppichböden geeignet war. 1979 ein erster Elektroherd, der anfangs vor allem zum Backen verwendet wurde, eine Küchenmaschine (Kenwood, 1980) und mittlerweile schon die zweite Waschmaschine Siemens, 1980. Ein modernes Radio mit Platten- und Kassettenspieler (1980) und eine elektrische Schreibmaschine (1985), sowie eine elektrische Nähmaschine (1986).

Neben den Anschaffungen für Arbeiten in der Landwirtschaft und im Haushalt gingen auch die Umbauarbeiten im Haus weiter.
1972/73 wurden die Fenster erneuert und 1974 die Hausfassade neu verputzt. Neue Zimmer samt Böden und Möbel/Einrichtung wurden ausgebaut. Dabei wurde auch erstmals eine Zentralheizung im gesamten Haus verlegt (1976).

Nach vielen Jahren intensiver Bautätigkeit (60er-70er Jahre), bei der auch Verwandte und Freunde tatkräftig und wie selbstverständlich mithalfen, hat sich das Leben in den Familien vollständig verändert. Erstmals gab es nun im Haus überall Zentralheizung, Wasseranschlüsse, (sogar für Warmwasser), zwei Badezimmer und zwei WC´s, zusätzlich zu vielen Elektrogeräten und neuen Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Dies war tatsächlich im Vergleich zum Leben der vorherigen Generation ein wahrer Luxus.

Die Bautätigkeit wurde allerdings nie wirklich vollständig eingestellt. 1977 wurde mit Hilfe der Gemeinde Rainbach begonnen die Zufahrtsstraße neu zu asphaltieren. Dazu mussten die Anrainer selbst einen Beitrag von insgesamt 10,000 Schilling bezahlen, um zuerst den ersten Abschnitt, bis zum Haus Haghofer auszubauen. Die Hausbesitzer-Anrainer Haghofer, Stöttner, Weissenböck, Bayer und Reindl bezahlten je 1340 Schilling, und 11 Bauern, die Grundanrainer waren, bezahlten je 100-400 Schilling). Erich Bayer war aktiv an der Initiierung des Projektes beteiligt, verhandelte mit den Anrainern sowie mit der Gemeinde und sammelte auch die Beiträge ein.
Als bei einem zweiten Versuch für einen Weiterbau der Straße, 1985 ein Grundanrainer seinen Pflichtanteil nicht bezahlen wollte, wurde dann der weitere Ausbau, der durch einen finanziellen Beitrag vom Land Oberösterreich unterstützt worden wäre, vorläufig wieder eingestellt. 1989, wieder durch Selbstinitiative vor allem der Familien Bayer und Reindl, wurde dann von der Gemeinde Rainbach der gesamte Weg, bis zum Waldbeginn in Richtung Feldaist, asphaltiert. Dazu mussten beide Familien nochmal zusätzlich einen Beitrag von je ca. 30,000 Schilling bezahlen.
Vor der Asphaltierung war die Straße, ab der Abzweigung zum Passbergerweg, kein öffentlicher Weg, sondern ein ‚Interessenten-Weg‘, für den alle Besitzer und Grundanrainer Benutzungsrecht hatten, aber auch selber für die Erhaltung des Weges verantwortlich waren.

Im Winter mussten Familie Bayer und Reindl auch gemeinsam die Schneeräumung erledigen. Dazu wurden jedes Jahr bis zu 100 Schneeplanken gestellt und bei Schneefall wurde die Straße eigenhändig geräumt. Entweder händisch mit Schaufeln oder später mit dem Traktor und Schneepflug. Erst nach der Asphaltierung wurde die Straße ein öffentlicher Güterweg und die Gemeinde übernahm die Erhaltung inklusive Schneeräumung im Winter, (die mittlerweile auf Grund des Klimawandels weit weniger aufwendig wurde).

Die Veränderungen und Erneuerungen der damaligen Zeit, die sich auch im Bayer Haus über 3 Generationen hinweg widerspiegelten, wurden wohl kaum jemals von früheren Generationen übertroffen. Die Auswirkungen für das tägliche Leben, aber auch die Mühen und Opfer, die die Menschen in dieser Zeit leisteten, sind für spätere Generationen nur mehr schwer nachvollziehbar.

Innerhalb weniger Jahrzehnte änderte sich das Leben der Menschen grundlegend.
Elektrifizierung, Motorisierung und eine rasante Folge technischer Neuerungen verwandelten den Alltag in einem Tempo, das Generationen zuvor nie gekannt hatten. Neue Haushaltsgeräte erleichterten die Arbeit, moderne Verkehrsmittel erweiterten den Bewegungsradius, und Kommunikationsmedien wie Telefon, Fernsehen und später Computer öffneten den Blick auf eine zunehmend vernetzte Welt.

Mit diesen Entwicklungen wandelten sich Lebensrhythmen, Berufsbilder und soziale Strukturen, und leiteten eine neue Zeit ein, in der traditionelle Gewohnheiten verblassten und ein neues Verständnis von Komfort, Mobilität und Fortschritt entstand, das unsere Leben bis heute prägt.

Rainbach i. M.
früher
Fotos
1bayer.jpg
ca. 1965: Häuser Bayer und Reindl (heute Aistweg 7 und 10); (Fam Reindl kaufte das Haus 1963 von Fam Haiböck.), beide Häuser mit Ziegeldach aus den 1950er Jahren - Luftaufnahme angekauft von Fam Bayer, Aistweg 7, 4261 Rainbach i. M.
2bayer.jpg
1972: Leopoldine Bayer mit den Kindern Erich, Christine und Elisabeth stehen stolz vor dem 1970 gekauftem Auto.
3bayer.jpg
Der 1967 gekaufte Traktor war Anfang der 2000er Jahre noch im Einsatz. Erich Bayer sen. und Leopoldine Bayer mit Enkeln Alexander und Sebastian beim Kartoffelanbauen - Leihgeber aller 3 Fotos: Fam Bayer, Aistweg 7, 4261 Rainbach i. M.
Verfasser

Elisabeth Bayer, Aistweg 7, 4261 Rainbach im Mühlkreis (2026) nach Erzählungen ihrer Eltern Erich und Leopoldine Bayer in der Familienchronik von 2020

Info

Falls Sie zu diesem Thema Ergänzendes erzählen wollen oder Fotos zur Verfügung stellen können, dann teilen Sie uns dies bitte schriftlich oder per E-Mail mit. Wir sind gerne bereit Ihren Beitrag oder das/die Foto/s hier zu publizieren.

Jedwede Veröffentlichung dieses Artikels, auch auszugsweise, darf nur mit Erlaubnis des Autors (der Autorin) geschehen.
Bei Verwendung der Fotos ist zu bedenken, dass diese eventuell urheberrechtlich geschützt sind.