Beziehung der Zulisser zu Oberhaid

Beziehung der Zulisser zu Oberhaid.

Früher hatte die Ortschaft Zulissen schon eine besondere Beziehung zu den nördlichen Nachbarn. Seit dem Jahre 1875 besuchten nämlich die Kinder dieses Ortes die Volksschule im ungefähr 2 km entfernten Oberhaid. Nach dem 1. Weltkrieg wurde ihnen dies jedoch untersagt. Das war der Grund, dass man in Zulissen eine Schule baute. Auch ihre sonntägliche Pflicht erfüllten sie Jahrzehnte lang durch den Besuch der Messe im benachbarten Ort Oberhaid. Auch zwischen den beiden Weltkriegen war dies weiterhin möglich durch den sogenannten "Kleinen Grenzverkehr", bei dem man einen Grenzschein benötigte. Obwohl sie nun zur Pfarre Rainbach gehörten, gingen sie nicht nach Rainbach, weil dieser Weg viel länger gewesen wäre.

Mehr über den "Kleinen Grenzverkehr" erfährt man im Buch "Von der Dorfmauer bis zur Fensterlucka", in dem man viele weitere interessante Erzählungen über das Leben damals in unserer Gemeinde findet.
Hier findet man eine Auflistung der Beiträge dieses Buches. >

Fotos
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Leihgeber: Karl Kadlec, Kerschbaum 71, 4261 Rainbach i. M. - Grenzschein seines Vaters, der in seiner Jugend in Zulissen wohnte
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Oberhaid - Bildleihgeberin: Pilz Brigitte, Summerau Bahnhof 25, 4261 Rainbach i. M.
Verfasser

Helmut Knogler (geb. 1949), Labacher Straße 9,
4261 Rainbach i.M.

Info

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