Tintenfischpilz

Tintenfischpilz.

Clathrus

Schön, aber von widerlichem Geruch!

Der Pilz wächst aus einem 3 – 5 cm großen, rot gefäbten „Hexenei“. Er besteht aus einem etwa 4 cm langen Stamm und 4–6 etwa 10 cm langen Armen. Nach der Streckung breiten sie sich sternförmig aus. Die oberseits leuchtend, unterseits blassroten Arme tragen auf der Oberseite die olivschwärzliche, netzartig geteilte Sporenmasse.

Der Tintenfischpilz strömt einen starken Aasgeruch aus.

Der Tintenfischpilz wächst als Saprobiont auf mehr oder weniger sauren Böden, teilweise auch auf morschem Holz oder Rindenmulch.

Er kommt in Mitteleuropa in verschiedenen Waldtypen vor, oft entlang von Waldwegen, seltener ist er außerhalb des Waldes zu finden. Die Fruchtkörper erscheinen in Mitteleuropa vom Frühsommer bis zum Spätherbst.
Der starke Geruch nach Aas und wahrscheinlich auch die verrottendes Fleisch imitierende Farbe locken Fliegen und Mistkäfer an, die die Sporen verbreiten.
Der Tintenfischpilz ist in Australien, Tasmanien, Neuseeland und den Malayischen Inseln heimisch; nach Europa gelangte er mit Woll- oder Militärtransporten. In Deutschland wurde er zum ersten Mal 1934 bei Karlsruhe gefunden.

Geschichtliches: Wie kam er wahrscheinlich zu uns?
Man nimmt an, dass er auch von Vögeln, die sporentragende Insekten gefressen haben, verbreitet wird.

Unser Fundort liegt auf dem Dürnberg, einer Waldrand-Wiese ca. 500 m westl. des Ortsendes von Lichtenau neben dem Wanderweg G8

Quelle: Wikipedia

Fotos
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Tintenfischpilz - Foto: H. Kolberger, Juli 2016
Verfasser

Redaktion: OSR Hubert Kolberger, Summerauer Str. 29, 4261 Rainbach i. M.