Pfennigkraut

Pfennigkraut.

Lysimachia nummularia

Wegen seiner kreisrunden Blätter wird es auch Münzkraut oder Pfennig-Gilbweiderich genannt. Es ist mit dem häufig als Zierpflanze verwendeten gelb-blühenden Strauß-Gilbweiderich verwandt.

Sie gedeiht auf feuchten, nährstoffreichen Böden, besonders am Rand von Teichen und schattigen Feuchtbiotopen, ist immergrün, bildet teils dichte Rasen, erreicht aber nur eine Wuchshöhe von etwa 5 cm. Man findet sie häufig in den beschatteten Stellen von Parkanlagen und Vorgärten.

Oberirdisch bildet sie bis 50 cm lange Ausläufer, die sich – ähnlich wie Erdbeeren – an den Knoten bewurzeln und später von der Mutterpflanze lösen.

Bis 25° C kann die Pflanze auch völlig in Wasser untergetaucht leben. Sie wird daher gern in Aquarien als Dekorationspflanze verwendet.

Geschichte und Geschichten:
Die Ähnlichkeit der Blätter mit kleinen Geldstücken (Pfennig war vor dem Euro in Deutschland das kleinste Geldstück) war wahrscheinlich ausschlaggebend für den deutschen Namen der Pflanze.
Ihre frühere Bedeutung als Hausmittel gegen Husten, Durchfall und Rheuma hat sie mittlerweile verloren.

Fotos
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Pfennigkraut
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Pfennigkraut - Fotos: H. Kolberger (2014)
Verfasser

Redaktion: OSR Hubert Kolberger, Summerauer Str. 29, 4261 Rainbach i. M.